»Mit schwereloser Virtuosität und berührenden Klangfarben.«

Badische Zeitung

Die Blockflötistin Kerstin Fahr konzertiert sowohl solistisch als auch mit renommierten Ensembles der historischen Aufführungspraxis: den Berliner Barock Solisten, Concerto Melante, dem Freiburger Barockorchester, La Stagione Frankfurt oder dem Neumeyer-Consort. Außerdem ist sie Mitglied der Ensembles Teatro del mondo (Ltg. Andreas Küppers) und Chayenne (Musik und zeitgenössischer Tanz).

 

In Schwäbisch Hall geboren,studierte Kerstin Fahr an den Musikhochschulen in Freiburg, Frankfurt und Lyon bei Agnes Dorwarth, Michael Form, Michael Scheider und Pierre Hamon – sowie Barockvioline bei Petra Müllejans,  Gottfried von der Goltz und Swantje Hoffmann. Förderungen durch die Menuhin Stiftung Live Music Now und Preise folgen: 2010 der 1. Preis der Erta Italia in Padua, 2011 der 3. Preis beim Moeck Wettbewerb für Blockflöte solo in London. 2012 machte sie ihr Solistenexamen Blockflöte in Frankfurt.

 

Zu ihren Projekten gehören zudem Opernproduktionen der Staatstheater in Mainz (Händel:Rinaldo, Purcell: Fairy Queen) und Darmstadt (Monteverdi: Ulisse, Orfeo), der Oper Frankfurt (Händel: Rodelinda), Engagements am Theater Gießen (mit Michael Hofstetter) und dem HR-Sinfonieorchester (mit Reinhard Goebel) sowie europaweite Auftritte bei diversen Musikfestivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Musikfest Bremen, Festival d' Ambronay, Grandezze & Meraviglie in Modena, den Telemann Festtagen in Magdeburg oder dem Vielklangfestival in Tübingen.


Regelmäßig wirkt Kerstin Fahr bei Rundfunkproduktionen des SWR, HR, SR oder des Deutschlandfunks. So liegen etwa Aufnahmen mit Telemanns a-Moll Suite für Blockflöte und Streicher zusammen mit dem Neumeyer Consort (Leitung Felix Koch), die Brandenburgischen Konzerte und Händel's Concerti grossi op.3 mit den Berliner Barock Solisten (Leitung Reinhard Goebel), die "Orpheus" Aufnahme mit dem Tenor Julian Prégardien und Teatro del mondo (Leitung Andreas Küppers) sowie die die "Napoli galante" Aufnahme gemeinsam mit der Sopranistin Robin Johannsen und Teatro del mondo (Leitung Andreas Küppers) vor.


Ebenso wichtig wie die künsterische Praxis ist für Kerstin die Lehre, der sie sich ebenfalls mit viel Begeisterung widmet. Sie unterrichtete am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt und an der Musikschule Wehrheim.

Seit 2015 ist sie Lehrbeauftragte für Blockflöte und Methodik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und hatte im Sommersemester 2019 dort eine Vertretungsprofessur inne.

Seit September 2019 unterrichtet sie ebenfalls Blockflöte am Conservatoire de Lausanne.