»Mit schwereloser Virtuosität und berührenden Klangfarben.«

Badische Zeitung

Die Blockflötistin Kerstin Fahr konzertiert sowohl solistisch als auch mit renommierten Ensembles der historischen Aufführungspraxis wie den Berliner Barock Solisten, Concerto Melante (Kammermusikensembles der Berliner Philharmoniker), dem Freiburger Barockorchester, la Stagione Frankfurt oder dem Neumeyer Consort und ist Mitglied des Ensembles Teatro del mondo.

Sowohl begeistert und fasziniert von der Alten Musik und ihrer Aufführungspraxis als auch der zeitgenössischen Musik, widmet sie sich intensiv der Kammermusik und interdisziplinären Projekten mit anderen Künsten wie dem Tanz oder der Literatur. Sie konzertiert hierbei regelmäßig mit Lea Rahel Bader, Flóra Fábri, Romain Kuonen, Andreas Küppers, Raimar Orlovsky oder Georg Poplutz.

Sie gastierte bei internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Bachfest Leipzig, dem Festival d’Ambronay oder dem Festival Grandezze & Meraviglie in Modena und trat im Wiener Musikverein, der Philharmonie Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg oder der Opéra Royal in Versailles auf.  Zudem spielt sie als Blockflötistin bei Barockproduktionen des Aalto Theaters Essen, der Theater Darmstadt und Gießen, des Barocktheaters in Gotha oder der Oper Frankfurt.  

Regelmäßig wirkt sie bei CD- und Rundfunkproduktionen mit. So liegen Aufnahmen mit Telemanns a-Moll Suite für Blockflöte und Streicher zusammen mit dem Neumeyer Consort und Felix Koch, die Brandenburgischen Konzerte mit den Berliner Barock Solisten unter der Leitung von Reinhard Goebel, sowie die Ersteinspielung des anonymen Concerto grosso per flauto aus dem Harrach Manuskript gemeinsam mit dem Ensemble Teatro del mondo und Andreas Küppers vor.

In Schwäbisch Hall geboren, studierte Kerstin Fahr an den Musikhochschulen in Freiburg, Frankfurt und Lyon bei Agnes Dorwarth, Michael Form, Michael Schneider, Martin Hublow und Pierre Hamon und schloss ihre Studien mit dem Solistenexamen erfolgreich ab. Zusätzlich absolvierte sie ein Studium auf der Barockvioline bei Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz und Swantje Hoffmann. Sie erhielt 2010 den 1. Preis der Erta Italia in Padua, 2011 den 3. Preis beim Moeck SRP Wettbewerb für Blockflöte solo in London. Mehrere Jahre wurde sie von der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.

Ebenso wichtig wie die künstlerische Praxis ist für Kerstin die Lehre, der sie sich ebenfalls mit viel Begeisterung widmet. Seit 2015 ist sie Lehrbeauftragte für Blockflöte und Methodik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und hatte im Sommersemester 2019 dort eine Vertretungsprofessur inne. Seit September 2019 unterrichtet sie ebenfalls Blockflöte am Conservatoire de Lausanne.